e-Mails und Datenschutz - Kapitel aus "Wichtige Pressemitteilung" von GLÖCKEL
Um nicht ungewollt als Spielball von Interessen fragwürdiger oder krimineller Art durch verfälschte e-Mail-Absender-Adressen zu enden, kann man auch mit einem eigenen Programm, wie dem sogenannten EmailTracker, dem Absender einer Nachricht vorsorglich nachgehen. Dieses Programm bietet die Möglichkeit, die e-Mail-Adresse eines Absenders zu verfolgen und somit eine Ausgangslage für dessen Überprüfung vorzunehmen zu können.

Screenshot eines e-Mail-Tracking der eigenen Redaktions-e-Mail-Adresse
Als letzter Punkt, die Datensicherheit des Schriftverkehrs betreffend, sollte es auf jeden Fall vermieden werden, Presseaussendungen mit dem eigenen, möglicherweise verseuchten System zu verschicken und den Empfänger damit zu infizieren. Zahlreiche Programme werden für die Überprüfung des e-Mail-Verkehrs mittlerweile angeboten. Sofern Sie regelmäßig (bei online-Nutzung täglich) Ihr Virus-/ Sicherheitsprogramm updaten, ist die Gefahr der Weitergabe/des Erhaltes von einem Virus schon sehr unwahrscheinlich. Programme wie Norton von Symantec scannen sowohl bei e-Mail-Erhalt wie auch -Versand automatisiert die Nachricht und gewährleisten Ihnen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen sauberen Datenverkehr. Die Peinlichkeit einer Verseuchung durch eine ausgeschickte Pressemeldung kann auch alle weiteren Bemühungen, bei dem geschädigten Medium medial zu landen, ins Bodenlose stürzten lassen.

e-Mail-Überprüfung Ein- & Ausgang durch Norton von Symantec

Life-Ansicht des Überprüfungsstatus
Bei der Überprüfung der verschickten oder einer empfangenen Nachricht geht am unteren Rand des Bildschirmes ein Fenster auf, das Ihnen den Überprüfungsstatus in Echtzeit anzeigt.
Merke: Die Installation eines Virenschutzprogramms und ein regelmäßiges Update der Virendefinitionen sollten ein Selbstverständnis sein. Nur dann ist der höchstmögliche Schutz Ihres Systems sowie das Ihrer Korrespondenzpartner gewährleistet.
Die tatsächliche Löschung von Daten auf der Festplatte kann beim Großteil der Computersysteme nur durch den Einsatz spezieller Software ermöglicht werden.
Nicht jeder Inhalt, der sich in einer Presseaussendung befindet, ist auch immer dazu vorgesehen, der Öffentlichkeit mitgeteilt zu werden. Dies betrifft überwiegend personenbezogene Kontaktdaten des Absenders. Um eine Mitveröffentlichung zu vermeiden, die beispielsweise Ihre Telephonnummer oder e-Mail-Adresse beinhalten kann, sollte eine klar gekennzeichnete Abgrenzung von dem zu veröffentlichenden Textteilen gegenüber der möglichen internen Kontaktdaten vorgenommen werden. In der Praxis kann diese vielleicht auf Unbedachtheit zurückzuführende Mitveröffentlichung von Interna Sie richtig ins Schwitzen bringen, wenn Sie überhaupt auf diesen Umstand aufmerksam gemacht werden oder durch Zufall selbst darauf stoßen. Im Internet konnte ich bereits die Erfahrung machen, daß bei der eigenen Versendung die gesamte Pressemitteilung inklusive aller Kontaktdaten, die eigentlich nur für Medien bestimmt waren, sich auf dem Bildschirm wiederfanden. Merke: Inhalte, die nicht zur Veröffentlichung gelangen sollten, sind klar ersichtlich, beispielsweise durch Textbausteine, zu kennzeichnen und entsprechend zu deklarieren.
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